Öffnungszeiten der neuen Stadtbibliothek

BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:059/07  
Aktenzeichen:FB 1-wi
Art:Beschlussvorlage  
Datum:09.01.2007  
Betreff:Öffnungszeiten der neuen Stadtbibliothek
Untergeordnete Vorlage(n):059/07/1
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Beschlussvorlage Dateigrösse: 111 KB Beschlussvorlage 111 KB
Dokument anzeigen: Anlage 1: Berechnung des Personalbedarfs für Diplom BibliothekarInnen Dateigrösse: 10 KB Anlage 1: Berechnung des Personalbedarfs für Diplom BibliothekarInnen 10 KB
Dokument anzeigen: Anlage 2: Berechnung des Personalbedarfs für Fachangestellte für Medien und Informationsdienste Dateigrösse: 6 KB Anlage 2: Berechnung des Personalbedarfs für Fachangestellte für Medien und Informationsdienste 6 KB
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29.01.2007Kulturausschuss7Vorberatung 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Dokument anzeigen: Niederschrift Öffentlich Dateigrösse: 117 KB Niederschrift Öffentlich 117 KB

Inhalt:

Beschlussvorschlag/Empfehlung:

 

Der Kulturausschuss empfiehlt dem Haupt- und Finanzausschuss, folgenden Beschluss zu fassen:

 

1. Die Stadtbibliothek soll nach ihrem Umzug in das Rathauszentrum mit einer wchentlichen ffnungszeit von 25 Stunden betrieben werden.

 

2. Nach dem Umzug der Stadtbibliothek in das Rathauszentrum ist eine qualitative Ausweitung des Angebotes der Stadtbibliothek zurzeit nicht vorgesehen.


Begrndung:

 

Zur Erinnerung

 

Am 12. Dezember 2006 hat der Rat der Stadt Rheine einstimmig ein Leitbild beschlossen, in dem u. a. Bildung einen hohen Stellenwert einnimmt:

 

Rheine bildet sich, aus und weiter: im Lernen zu leben, im Gestalten der Gesellschaft, im Unternehmen der Zukunft.

 

Soziale Kompetenz und Chancengleichheit durch ausreichende Bildung fr alle Bevlkerungsgruppen sind das Zukunftskapital fr Rheine im Rahmen zunehmender Globalisierung. Sie sind das Rckgrat und die Basis gesamtgesellschaftlich verantwortungsvollen, auch wirtschaftlichen Handelns und als Aufgabe der Verantwortlichen zu verstehen. Kultur und Bildung sind eine untrennbare Einheit und u. a. als Schlsselfaktoren fr ein gesundes Leben zu vermitteln.

 

Es ist Aufgabe der Stadtbibliothek, einen wichtigen Beitrag zum Engagement der Stadt Rheine im Bereich Bildung zu erbringen, indem sie

 

zur Schrfung des Profils als bildungsfreundliche Kommune beitrgt, z. B. durch

 

optimale Lesefrderung und somit auch Sprachfrderung

systematische Nutzung der Bibliothek als auerschulischer Lernort

Ergreifen von Manahmen zur berwindung der digitalen Zwei-Klassen-Gesellschaft

systematische Erschlieung junger Kunden und zuknftiger Zielgruppen

 

langfristig lese- und medienkompetente Kinder und Jugendliche mit besseren Chancen auf qualifizierte Bildungsabschlsse und Ausbildungspltze in Rheine bildet.

 

Die in gebotener Krze genannten Grnde fr die Erweiterung der Stadtbcherei Rheine haben zu dem Ausbau und zu den erheblichen Investitionen in Bau und Einrichtung von ca. 2,7 Mio. Euro gefhrt.

 

Der jetzt formulierte Beschlussvorschlag wird dem vormals formulierten Ansprchen nicht gerecht und ist ausschlielich der politisch gewollten Deckelung der Personalkosten auf 33,8 Mio. Euro geschuldet.

 

 

1 Ausgangssituation

 

Die Stadtbcherei plant fr Oktober 2007 den Umzug in die umgebauten Rumlichkeiten der Volksbank im Rathauszentrum. Dort stehen dann 1.080 qm Publikumsflche - gegenber 750 qm im Strterschen Haus - zur Verfgung. Die neue Bibliothek erstreckt sich ber 2 Etagen, einem kleinen Entree im Erdgescho und der Hauptflche in der 1. Etage. Sie befindet sich in der Mall im Umfeld des Einzelhandels.

 

Es wurde angestrebt, dass die ffnungszeiten der Bibliothek sich denen des Einzelhandels (ca. 48 Std./Woche) nhern um damit einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt zu leisten. Die Anzahl der ffnungsstunden pro Woche hat einen erheblichen Einfluss auf den Personalbedarf.

 

Der Kulturausschuss hat in seiner Sitzung am 29. Juni 2005 (345/05) das Bibliothekskonzept mit den dort vorgetragenen Aussagen zum Personalbedarf inhaltlich und baulich zustimmend zur Kenntnis genommen:

 

Auszug aus der Vorlage:

 

-- Personalbedarf

 

Prof. Dr. Umlauf hat im Zusammenhang mit seinem Gutachten auch Aussagen ber den Personalbedarf der Stadtbcherei Rheine mit Blick auf die Flchenerweiterung getroffen und in einer Tabelle mgliche Optionen dargestellt. Bei allen Optionen geht Prof. Umlauf vom Einsatz der Selbstverbuchung aus, andernfalls msste mindestens ein zustzlicher Verbuchungsplatz whrend der gesamten ffnungszeit besetzt werden, was den Personalbedarf also jeweils um eine Stelle erhhen wrde.

...

 

Prof. Umlauf empfiehlt, bei Umsetzung der minimalen Flchenerweiterung die

Option 4, die einen vollen Service ermglicht, das bedeutet

 

          40 ffnungsstunden. Fr Sonder- und Gebhrenflle sind 2 Beratungspltze eingerichtet.

          Es werden jhrlich 40 medienpdagogische Veranstaltungen und 20 kleinere Kulturveranstaltungen durchgefhrt.

          Das Bestandsziel von 100.000 Medieneinheiten wird in 15 Jahren angestrebt.

 

Um diese Dienstleistungen anzubieten haben bundesweit Bibliotheken in Stdten zwischen 50.000 und 100.000 im Durchschnitt 15,3 Personalstellen, in NRW 13 Personalstellen zur Verfgung. Prof. Umlauf hlt es fr mglich, unter den gegebenen Umstnden mit 10,8 Personalstellen die Dienstleistung zu erbringen.

 

Im Kulturausschuss und bei Stellenplanberatungen wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die Personalausstattung der Stadtbcherei Rheine seit Jahren weit unter dem Durchschnittswert vergleichbarer Bibliotheken liegt. Belegt wurde diese Aussage insbesondere mit Vergleichswerten aus dem bundesweiten BIX und verschiedenen gutachterlichen Stellungnahmen. Eine anforderungsgerechte Personalausstattung konnte bisher jedoch trotz dieser objektiven und klaren Werte nicht erreicht werden.

 

Der Dienstbetrieb in der Stadtbcherei konnte mit diesem relativ geringen Personalbestand nur dadurch aufrechterhalten werden, dass die Mitarbeiterinnen erhhten Arbeitsbelastungen ausgesetzt wurden. Auerdem orientierte sich die Qualitt des gesamten Dienstleistungsspektrums nicht am Bedarf sondern an den personellen Mglichkeiten. Darber hinaus wurden fr relative einfache Ttigkeiten studentische Hilfskrfte eingesetzt.

 

 

2 Personalbedarfsberechnung - Stellenbemessung

 

2.1 Zur Methode

 

Vor dem Hintergrund der bekannten finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt Rheine ist eine kritische Betrachtung des zuknftigen Personalbedarfs der Stadtbcherei nach dem Umzug in das Gebude der Volksbank dringend geboten.

 

Um den Personalbedarf exakt ermitteln zu knnen, wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 7 eine Bedarfsanalyse durchgefhrt.

 

Diese im Juni 2006 seitens der Verwaltung durchgefhrte Personalbedarfsberechnung basiert auf der blichen Methode des analytischen Stellenbemessungsverfahrens, die auch von Herrn Prof. Dr. Umlauf angewandt wurde, whlt jedoch in folgenden Punkten einen anderen Ansatz als Prof. Dr. Umlauf:

 

         Der Arbeitszeitbedarf (mittlere Bearbeitungszeiten = m. B. Z.) wurde fr die wesentlichen Ttigkeiten (bei Herrn Prof. Dr. Umlauf Arbeitsvorgnge genannt) in der Stadtbcherei Rheine konkret gemessen.
Herr Prof. Dr. Umlauf hat seinerzeit wegen des damit verbundenen Aufwandes auf eine betriebsspezifische Ermittlung des Arbeitszeitbedarfs pro Bearbeitungsfall verzichtet. Stattdessen liegen den Aussagen des Umlaufgutachtens frhere Vergleichswerte aus anderen Bibliotheken zugrunde.

         Die aktuelle Berechnung der Verwaltung beruht auf Zeitmessungen verschiedener Mitarbeiterinnen fr die gleiche Ttigkeit im Wege der Stichprobenerhebung. So konnte der Aufwand fr diese Aufzeichnungen auf ein leistbares Ma reduziert werden.

         Die Schlssigkeit der gemessenen Zeitwerte wird dadurch belegt, dass sie den derzeitigen Zustand widerspiegeln.

         Die Berechnung des Personalbedarfs fr die Stadtbcherei nach dem Umzug in die Volksbank geht also von den derzeit relativ sehr niedrigen Ist-Werten aus. Nur bei den Ttigkeiten, bei denen umzugsbedingt hhere Fallzahlen entstehen werden (in erster Linie bei den ffnungszeiten und den Besucherzahlen), ergibt sich auf dieser Basis ein entsprechend vernderter Personalbedarf.

 

 

2.2 Ergebnis der aktuellen Personalbedarfsberechnung

Das Ergebnis und die der Berechnung zugrunde liegenden Ttigkeiten sind in den als Anlagen beigefgten Personalbedarfsberechnungen dargestellt.

 

Der Stellenplan der Bibliothek betrgt derzeit 6,78 Stellen. 2,78 Stellen des gehobenen Dienstes werden von Diplom Bibliothekarinnen besetzt, 4 Stellen des mittleren Dienstes von Fachangestellten fr Medien- und Informationsdiensten.

Die Bedarfsanalyse zeigt, dass schon beim derzeitigen Stand im Strterschen Haus bei 25 ffnungsstunden in der Woche der Stellenplan nicht bedarfsangemessen ist, es wird ein Bedarf von 7,33 Stellen ausgewiesen.

 

Nach dem Umzug der Stadtbcherei ins Rathauszentrum wird sich die Nutzung der Bibliothek durch die Brgerinnen und Brger verndern. Die neue Bibliothek wird so gestaltet, dass eine Aufenthaltsqualitt erreicht wird, die den Besuch attraktiv macht. Die zentrale Lage macht es auch weniger mobilen Menschen, hier besonders lteren und Gehbehinderten, mglich, die Einrichtung zu nutzen. Die Anzahl der jhrlichen Besuche und auch die Anzahl der Medienentleihungen wird zunehmen.

 

Im dargestellten Szenario 1 mit 25 ffnungsstunden wird bei vorsichtiger Schtzung- von einer Nutzungssteigerung von 50 % bei den Besuchen und 30 % bei den Entleihungen ausgegangen.

 

Diese Vernderungen fhren bei gleich bleibenden ffnungsstunden zu einem Personalbedarf von 8,35 Stellen, also zu einem rechnerischen Mehrbedarf von 1,57 Stellen.

 

 

3 Konsequenzen

 

Eine Ausweitung des Gesamtstellenplans bei der Stadt Rheine ist nicht vorgesehen, der Personaletat ist ausgeschpft, eine Stellenerweiterung fr die Stadtbibliothek ist nicht mglich.

 

Aus finanzpolitischen Erwgungen schlgt die Verwaltung daher vor, nach dem Umzug der Stadtbcherei ins Rathauszentrum im Herbst 2007, die neue Bibliothek

 

         unverndert mit 25 ffnungsstunden in der Woche wiederzuerffnen,

         keine Ausweitung der Leistungen im Zusammenarbeit mit Schulen (z.B. Landesprojekte Kultur und Schule, Schule und Bibliothek),

         keine Veranstaltungsarbeit auf literarischem Gebiet fr Erwachsene durchzufhren.

 

Gesamtstdtische Ziele hier wird noch einmal auf die Vorbemerkung verwiesen-, die mit dem Umzug und der Erweiterung der Stadtbibliothek geplant waren, mssen nun zurck gestellt werden.

 

 

3.1 ffnungszeit

 

In der Zielvereinbarung zur Strkung und Attraktivierung der Rheiner Innenstadt, November 2006, heit es unter Punkt 20:

 

Ein besonderes Entwicklungspotenzial bieten die im Rathauszentrum ab Herbst 2007 neu positionierten Stadtbibliothek und Archiv. Die hohe Besucherzahl (in den Schtzungen wird von mehr als 150.000 Besuchern ausgegangen) bedeutet fr den benachbarten Einzelhandel ein attraktives Mehr an potenziellen Nachfragern, auf jeden Fall eine deutliche Belebung der Innenstadt. Bcherei und Archiv haben die Aufgabe, bei ihren Kunden mglichst schnell eine hohe Akzeptanz fr den neuen Standort, fr das verbesserte Medienangebot und fr kundenorientierte Beratung zu erreichen.

 

Die Aufgabe, die der Bibliothek dort erteilt wird, kann nicht so leicht erfllt werden, wenn ffentlichkeit nur in eingeschrnktem Mae hergestellt werden kann.

 

In Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept Rheine 2020 Leitbild und Leitprojekte, Entwurf Stand Dezember 2006, heit es unter

 

 

Leitprojekt 10: Vitale Innenstadt

 

Eine vitale Innenstadt steht in engem Zusammenhang mit Kultur, Bildung und Sport/Freizeit. Aus diesem Grund sind alle Betroffenen zur Kooperation, Kommunikation, Koordination und zur Umsetzung des Leitprojektes aufgefordert.

 

 

Leitprojekt 19: Besondere Orte der Kultur

 

Besonders die Innenstadt lebt von der komplementren Ausrichtung von Kultur und Kommers.

Wenn das kulturelle Angebot zum tglichen Leben gehren soll wie das tgliche Einkaufen, dann sollte die Innenstadt ein besonderer Ort zum Erleben von Kultur sein bzw. werden...

Die Stadtbibliothek... wird zu einem Medienzentrum, in dem u. a. besondere Filme einem kleinen Publikum vorgefhrt werden und das mit besonderen ffnungszeiten fr Kinder und Jugendliche wirbt.

 

Das Entwicklungspotential, das von der neuen Stadtbibliothek fr die Innenstadt ausgehen kann, wird klein gehalten, wenn Personalmangel Restriktionen ntig macht. Die hier postulierten neuen Angebote kann die Stadtbibliothek den Brgerinnen und Brgern nicht machen.

 

Mit 25 ffnungsstunden in der Woche steht die Stadtbibliothek Rheine im Vergleich mit Bibliotheken in hnlich groen Stdten nicht gut da.

Die Deutsche Bibliotheksstatistik wertet die Daten von 93 ffentliche Bibliotheken in Kommunen mit einer Einwohnerzahl zwischen 50.000 und 100.000 Brgerinnen und Brgern aus. Die durchschnittliche wchentliche ffnungszeit betrgt 32 Stunden; 80 % der Bibliotheken bieten mehr als 25 ffnungsstunden pro Woche, 33 % sogar 35 Stunden oder mehr. Es ist nicht verwunderlich, dass lange ffnungszeiten mit einer hohen Besucherzahl korrelieren, die Stadt Ludwigsburg (87.700 Einwohner) zum Beispiel ffnet ihre Bibliothek 42 Stunden in der Woche und zhlt jhrlich 436.000 Besuche.

 

 

3.2 Lesefrderung

 

Bibliotheken haben eine wichtige Aufgabe auf dem Gebiet der Lesefrderung, des lebenslangen Lernens und der kulturellen Identifikation der Bevlkerung zu leisten. Auf dem Gebiet der Lesefrderungen sollte die Stadtbibliothek ihre Leistungen ausweiten und die Zusammenarbeit mit den Schulen intensivieren. Das Land NRW fordert und frdert diese Zusammenarbeit.

Es bestand die Absicht, dass die Stadtbibliothek sich ab 2007 an dem Projekt Bildungspartner NRW: Bibliothek und Schule beteiligt. Hier findet, unterstrzt durch das Land NRW, eine kommunale Medienentwicklungsplanung statt, die die rtlichen Bildungspartner Schule und Bibliothek zusammenfhrt.

Das landesweite Projekt Schule und Kultur untersttzt Kommunen in ihren Bemhungen, Ganztagsunterricht zu bereichern. Konzepte der Zusammenarbeit mit Bibliotheken sollten ab 2007 auch in Rheine umgesetzt werden.

 

Um hier gute Arbeit leisten zu knnen, bentigte die Stadtbibliothek allerdings eine entsprechende Ausstattung mit Fachpersonal. Diese wichtigen Aufgaben mssen nun zurckgestellt werden.

 

 

3.3 Sonstiges

 

Im Eingangsbereich der Stadtbibliothek sollen zustzliche Dienstleistungen angeboten werden. Die Karten fr kulturelle Veranstaltungen der Stadt sollen hier zu erwerben sein, Informationsmaterial und Informationsdarstellung zu kulturellen Angeboten der Stadt sollen hier prsentiert werden. Der Personalbedarf fr diese zustzlichen Dienstleistungen ist bisher nicht ermittelt worden und nicht in die Ergebnisse der Personalbedarfsberechnung eingeflossen.

 

Zur Einfhrung der neuen Verbuchungstechnik in der Stadtbibliothek und den damit verbundenen Aufgaben, wird es ntig werden, fr einen Zeitraum von etwa 5 Monaten Zusatzkrfte zu beschftigen. Dies sollte ber geringfgige Beschftigungsverhltnisse erfolgen.


Anlagen:

 

Anlage 1 : Berechnung des Personalbedarfs fr Diplom-BibliothekarInnen

Anlage 2: Berechnung des Personalbedarfs fr Fachangestellte fr Medien und Informationsdienste