Beschlussvorschlag/Empfehlung:
Der Bau- und Mobilitätsausschuss beschließt den Rückbau
der Fußgänger-Lichtsignalanlage Lingener Straße / Franz-Kolck-Straße.
Begründung:
Die
Fußgänger-Lichtsignalanlage Lingener Straße / Franz-Kolck-Straße ist Ende der
1970-er Jahre errichtet worden, um Fußgängern zu ermöglichen, die damals stark
befahrene Straße sicher zu queren. Die Verkehrsbelastung lag damals bei rd. 11.000
Kfz/24 Std. Zu der Zeit war die Antoniusschule in Betrieb, was auch den
Querungsbedarf von Grundschülern verstärkte.
Heute liegt
die Verkehrsstärke bei 1.200 Kfz/24 Std und in der Prognosebetrachtung für 2035
mit Entwicklung des EEC bei rd. 3.900 Kfz/Std. Zudem ist die Grundschule nicht
mehr in Betrieb.
Seit Oktober
2025 ist die Lingener Straße mit den umliegenden Straßen in eine Tempo 30 Zone
integriert worden (siehe Anlage), bei denen nach StVO gilt, dass grundsätzlich
keine Ampeln aufgestellt werden sollen.
Die
Fußgängersignalanlage selbst, deren Steuergerät letztmalig in 2001 ausgetauscht
worden ist, kann zurzeit nur mit verhältnismäßig hohem Aufwand betrieben
werden. Die Technik ist veraltet und kann jederzeit wieder ausfallen, so dass
das Steuergerät auszutauschen und neue Signalgeber verbaut werden müssten.
Die
Verwaltung schlägt aus den oben aufgeführten Gründen vor, die Anlage nicht mehr
reparieren zu lassen, sondern zurückzubauen.
Die Kosten
des Rückbaus werden über Unterhaltungsmittel der TBR finanziert.
Anlage:
Übersichtsplan Lingener Straße
